Wie wirken Yoga – Asanas?

Asana bedeutet wörtlich übersetzt: sitzen. Gemeint ist also die Kunst, den Körper so auszurichten, dass sich eine positive Wirkung auf die Beweglichkeit, Kräftigung und das allgemeine Wohlbefinden einstellt. Auf diese Weise lassen sich Rückenschmerzen, stress – assoziierte Symptome, Übergewicht oder auch Migräne reduzieren.

Yoga – Asanas sollten angenehm sein, um das Körpersystem zu stabilisieren. So haben sie einen positiven Einfluss auf die Wirbelsäule, das Verdauungsfeuer Agni, die Muskelfunktionen und auf das Zusammenspiel zwischen den Organen und den Gelenken.

Wie aber wirken die einzelnen Asanas nun im Speziellen?

Hier ein Versuch, die Wirkung der einzelnen Gruppen einmal aufzuzeigen; auf den Körper und die Psyche.

Stehende Asanas: Tadasana, Virabhadrasana I – III und co.

Körperliche Aspekte

Stehende Asanas erwärmen den Körper und steigern die Kraft. Sie stärken insbesondere den unteren Rücken-/ Bauchbereich und trainieren die Beine.

Emotionale Aspekte

„Standing“ – Ausdauer – Kraft – Selbstvertrauen – Fokus

 

Vorbeugen: Uttanasana, Paschimottanasana, Upavishta Konasana, Janu Shirshasana usw.

Körperliche Aspekte

Die Vorbeugen, ob stehend oder sitzend, dehnen die Körperrückseite, insbesondere die hintere Oberschenkelmuskulatur. Hüfte und Leisten werden geöffnet.

Emotionale Aspekte

Entspannung – Loslassen – Nach Innen gehen

 

Rückbeugen: Heuschrecke, Kamel, Kobra, nach oben schauender Hund und co.

Körperliche Aspekte

Die Rückbeugen, stehend oder sitzend, dehnen die Körpervorderseite. Sie vitalisieren und regen das Nervensystem an. Zudem öffnen sie den Brustkorb.

Emotionale Aspekte

Erhöhung des Selbstwertgefühls – Mut und Ermutigung – Selbstvertrauen – Liebe & Mitgefühl

 

Drehungen: Parivritta … Trikonasana, Parshvakonasana…, Ardha Matsyendrasana und co.

Körperliche Aspekte

In Twists massieren wir unsere inneren Organe, lösen Verspannungen im Rücken und gleichen die Wirbelsäule aus.

Emotionale Aspekte

Sie lehren uns, in „verdrehten“ Situationen entspannt, gelassen, ruhig zu bleiben.

 

Armbalancen: Krähe, Chaturanga, Vashistasana und co.

Körperliche Aspekte

Armbalancen kräftigen die Arm- und Schultermuskulatur, aber auch die Bauch(Core)muskeln. Wir benötigen eine gute Körperspannung, die auch eine kraftvolle Rückenmuskulatur voraussetzt. Sie sind vitalisierend und aktivierend.

Emotionale Aspekte

Entwicklung von Konzentration – Balance und Selbstvertrauen – Fördern unseren Mut, etwas zu wagen.

 

Umkehrhaltungen: Kopfstand, Handstand, Schulterstand und co.

Körperliche Aspekte

Umkehrhaltungen sind herausfordernd für das Herz- Kreislaufsystem. Sie entlasten die Beine, inneren Organe und Wirbelkörper aufgrund der umgedrehten Gravitationskraft.

Emotionale Aspekte

Sie steigern das Gefühl der Stabilität, helfen gegen Ängste und fördern die Neugierde auf Neues.

 

Was ist Deine Erfahrung? Liebst Du alle Gruppen in gleichem Maße?

In Yoga 🙏🏻

Gaby

Detaillierte Infos über die Wirkung von Yoga auf die Psyche findest Du in meinem Blog

Was macht Yoga mit Deiner Psyche? Und Psyche – aus der Sicht des Yoga

Sowie hier

Yoga Vidya